Woran Selbständige hin und wieder scheitern

In der folgenden Auflistung finden Sie die Fehler, die am meisten gemacht werden, wenn Existenzgründer eine Selbständigkeit planen oder diese umesetzen.

Vorher ist noch zu sagen, dass die ersten drei Jahre für ein Unternehmen die härtesten sind, da ein Unternehmen erst aufgebaut werden muss.

Daran scheitern Selbständige häufig:

  1. mangelhafte Vorbereitung

Oft werden sich in der Vorbereitungsphase zu wenig Gedanken zu wichtigen Punten gemacht. Die eigene Qualifikation wird oft überschätzt. Marktanalyse, Zielsetzungen, Zielgruppenbestimmung sind Themen, die gern unter den Tisch fallen. Um dies zu vermeiden ist es äußerst sinnvoll, einen gut durchdachten Buisessplan zu selbst erstellen. Eine Vorlage kann helfen, allerdings müssen immer die eigenen Zahlen und Werte eingetragen werden!

  1. die Fähigkeiten eines Kaufmanns

Um eine Selbständigkeit zum Erfolg zu bringen, darf man die kaufmännische Fähigkeiten nicht unterschätzen. Oft ist man Fachmann auf seinen eigenem Gebiet und denkt, dass man deswegen ohne weiteres in einen Selbständigkeit rein kann. Aber, den Bereich des Kaufmanns darf man nicht unterschätzen und seinen eigenen Fähigkeiten in diesem Bereich endweder ausbauen oder sich jemanden ins Boot holen, der sich sehr gut auskennt.

  1. Bonität

Es ist äußerst wichtig, sich immer ein Polster anzusparen, mit dem man Zahlungsausfälle vorübergehend ausgleichen kann. Da Kunden immer mal wieder zu spät oder nicht zahlen, kann das eigenen Unternehmen dadurch ins Wanken geraten. Bis ein Unternehmen wirklich regelmäßig ein vollwertiges Einkommen abwirft, dauert das. Diese Zeit muss eingeplant werden.

  1. Werbung / Marketing

Immer wieder passiert es, dass das Thema Werbung ignoriert oder zu mangelhaft bearbeitet wird. Spätedens dann, wenn der Existenzgründer denkt, genug Auftragsgeber zu haben, schläft es ein. Es sollte allerdings immer so ein, dass stets neue Kunden generiert werden. Hört niemals auf, die Werbetrommel zu rühren!

  1. amfallende Kosten

Die laufenden Kosten werden meist noch überblickt. Dann kommen da aber noch die unregelmäßigen Kosten dazu und schon ist das gesamte Finanzkonzept durcheinander geraten. Die Kostenaufstellung wird oft unterschätzt. Es ist daher sinnvoll, eine genaue Kostenaufstellung im Businessplan anzufertigen, die auch Steuern, Voraussetzungen, Werbung, Risikorücklagen und Kredite berücksichtigen.

Ungefähr die Hälfte des Umsatzes geht allein für das begleichen von Rechnungen drauf. Da hat man noch keinen Cent verdient. Das muss ein Existenzgründer immer in seinem Kopf haben.

  1. Steuern

Damit man bei diesem komplizierten Thema nicht den Überblickt verliert, ist es ratsam, eine äußerst präzise Buchführung auf Dauer anzulegen und diese auch zu führen. Die meisten Selbständigen kennen sich mit dem Thema nicht aus, deshalb sollte sich der Existenzgründer gleich von Anfang an einen vertrauensvollen Steuerberater oder eine zuverlässige Buchhaltung dazu holen. Mit dem Finanzamt ist nicht zu spaßen, das hat vielen Unternehmen bereits im ersten Jahr schon das Genick gebrochen!

  1. Investieren

Bei Investition sollte stetes abgewogen werden, ob es wirklich notwendig ist. Denn hier ist es absolut von Vorteil, wenn die Waage gehalten wird: Zu viele kostspielige, unnötige Investitionen oder zu wenige von den wichtigen können das Unternehmen zum Scheitern führen. Jeder Euro der nicht extra dazu verdient werden muss, ist gut. Aber die Dinge, die wirklich notwendig sind, sollte auch angeschafft werden. Es hängt immer von der jeweiligen Branche ab. Das Preis-Leistungsverhältins sollte vor dem Kauf genau überprüft werden.

8. Überprüfung des Businessplans und der eigenen Ziele

Um bei der ganzen Arbeit, die man den gesamten Tag über erledigt, nicht den Überblick zu verlieren, ist es ratsam, sich regelmäßig zurückzunehmen und sein Geschaffenes zu bewerten. Reflektieren, kontrollieren, analysieren. Bin ich da, wo ich hinwollte? Was war der Grund für Änderungen? So können anbahnende Schwierigkeiten bereits in den Kinderschuhen gesehen und besser gesehen werden.

  1. Sortimentspflege

Mit dem Überprüfen des momentanes Status hängt die Sortimentspflege stark zusammen. Im Laufe der Zeit wird sich das Sortiment verändern. Es ist sinnvoll, sich aber nicht zu verzetteln und zu viele unterschiedliche Diensleistungen anzubieten, da man dann den Ruf als Fachmann verliert.

  1. Rechtliche Seiten klären

Um die Selbständigkeit von Anfang an auf sicheren Beinen aufzubauen, ist es ratsam sich im Vorfeld von einem Anwalt die rechtlichen Seiter erläutern zu lassen .Damit können teure Abmahnungen, Bußgelder und Rechtsstreite vermieden werden. Sicher, ist es nicht so günstig, eine Berarung vom Anwalt im Vorfeld zu finanzieren, aber es lohnt sich in jedem Fall, da so Fehler vermieden werden.

  1. Gesundheit und privates Leben

In den ersten Jahren ist es absolut üblich und notwendige seine Aufmerksamkeit auf den Aufbau des Unternehmens zu lenken. Dabei muss die Familie und das privat Leben oft zurückstecken. Aber da ist auch die Tücke versteckt: Achte stets auf deine Gesundheit, denn nur durch sie kannst du profitabel arbeitn. Burnouts sind unter Selbständigen nicht selten. Deshalb ist es wichtig, sich auch freie Zeit zuzugestehen und den Stress bei Freunden und Familie abzubuaen. Zudem ist es sinnvoll, eine Berufsunfähigkeitsversicherung in Betracht zu ziehen.

  1. Weiterbildung

Auch wenn man sich nur schwer von der alltäglichen Arbeit losreißen kann, ist es sinnvoll sich weiter zu bilden. Endweder macht man das selbst oder übergibt dieses Thema einem Mitarbeiter, der die neue erworbene Kompetenz in die Firma steckt.

  1. Alles allein mahcen

Es ist völlig unmöglich, ein Unternehmen, das erfolgreich werden soll, völlig allein zu führen. Dafür gibt es zu viele Baustellen auf einmal. Deshalb, frühzeitig Hilfe organisieren. Vielleicht zuerst im Familienkreis, denn da ist es meist konstengünstiger. Wenn das Unternehmen dann finanzell besser dasteht, Aufgaben an Mitarbeiter abgeben. Nur so kann auf Dauer Erfolg bleiben, denn man ist besser fokusiert auf seinen eigenen Bereich.

  1. Verschiedenen Standbeine

Kurzfristig ist es wichtig, sich erst einmal auf ein Standbei zu konzentriren. Mit der Zeit ist es aber sinnvoll, sein Business auf mehere Standbeine aufzubauen. Wer nur eine Einkommensquelle hat, hat ein größeres Risiko, finanziell zu scheitern.

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