Wer hat Mut zum Regeln brechen?

Junge Menschen wollen nicht mehr nach dem Schema früherer Generationen arbeiten. Für sie bedeutet Arbeitszeit Lebenszeit. Die wollen sie mit sinnerfüllter und herausfordernder Arbeit nützen.

BildDie Digitalisierung und Robotik nimmt uns Menschen bereits viele wiederkehrende und körperlich anstrengende Arbeiten ab. Das löst einerseits Erleichterung aus, andererseits aber auch Sorge, weil viele Arbeitsplätze wegfallen. Welche arbeits- und gesellschaftspolitischen Veränderungen sind zu erwarten?

Die Generation der Babyboomer zieht sich nach und nach in den Ruhestand zurück. Die nachfolgende Generation, auch Generation Y genannt, besteht aus wesentlich weniger Menschen. Ihr Denken unterscheidet sich von dem der Eltern. Bisher war es vorgesehen, eine berufsorientierte Ausbildung abzuschließen und einen Job zu suchen, in dem man möglichst noch in die Rente gehen konnte. Danach war Familienplanung angesagt, möglichst ein Häuschen im Grünen bauen und viele Jahre, oft auch Jahrzehnte die Schulden abbezahlen.

Heute wollen viele nicht mehr prinzipiell in ein solches Hamsterrad einsteigen. Bei ihren Eltern haben sie gesehen, dass ein solches nur von innen nach Karriereleiter aussieht. Junge Menschen sind häufig nicht mehr so konsumorientiert. Stattdessen suchen sie nach Arbeit, die sie gerne verrichten. Sie wollen nicht nur für Geld arbeiten, sondern sehen auch die Zeit des Arbeitens als wertvolle Lebenszeit, die sie mit sinnerfüllender Arbeit nützen wollen.

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