Weitere gerichtliche Schritte gegen kino.to

In den Medien war bereits schon oft darüber berichtet worden, dass der Streamingportal kino.to in Schwierigkeiten steckt und von der Generalstaatsanwaltschaft verklagt wurde. Nun ist zu den bereits bekannten Vorwürfen ein Neuer dazu gekommen: Es handelt sich um einen Mann aus Zwickau, der bei dem Portal für die Betreuung und Organisation der Server zuständig gewesen sein soll. Neben dem Mann wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch der mutmaßliche Chef der Plattform, die illegal gehandelt haben soll, eine Anklage-Erhebung stattfinden. Dies erzählte der Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein dem Nachrichtenmagazin Spielgel in seiner neusten Ausgabe.

Bereits im Oktober ist die erste Anklage gegen kino.to erhoben worden. Der Anklagevorwurf lautet in mehr als 1 Million Fällen gewerbsmäßig gegen das Urheberrecht verstoßen zu haben.
Dieser Anklage ging einer großen Fahndung voraus, die bereits im Juni vollzogen wurde. In 3 verschiednen Ländern (Deuschland, Frankreich, Spanien) wurden Wohnungen, Büros und Rechenzentren druchsucht. Momentan befinden sich ca. zwölf der 20 beschuldigten Personen in U-Haft. Von Leipzig aus soll das gesamte Netzwerk gesteuert worden sein. Auf den Konten der beschuldigten Personen wurden rund 2,5 Millionen Euro sichergestellt, die nun beschlagnahmt sind.
Seit der Verhaftung der Beschuldigten ist die Plattform offline geschaltet.

Aber, dennoch gilt Kino.to wird zu Kinox.to

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.