Vernetzte Unterhaltungselektronik

Die Internationale Funkausstellung in Berlin präsentiert auch dieses Mal wieder die neuesten Trends aus der Unterhaltungselektronik. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt beim Zusatznutzen durch die Vernetzung der hochwertigen Komponenten der Unterhaltungselektronik. So kann man in Zukunft eine Videokonferenz in HD direkt über den Fernseher abhalten. Der hochauflösende Fernseher übernimmt nicht nur die Bilddarstellung auf zig Spartenkanälen und dem klassischen Angebot, er kann noch viel mehr. Wer die IFA besuchen will, der kann sich schon auf folgende Trends freuen: Multifunktionalität vieler Geräte durch Vernetzung, Kooperationen sichern Mehrwert und volle Leistung bei mobiler Unterhaltungselektronik.

Die Vernetzung bringt das Internet ins Wohnzimmer
In den letzten Jahren stand die perfekte Bildqualität im Vordergrund der Innovationen. Nunmehr sind die Kunden auf den Geschmack gekommen und werden nach Meinung des Branchenverbandes BITKOM bis Ende 2012 10 Millionen Flachbildfernseher kaufen, die gleichzeitig auch einen Weg ins Internet finden. Damit werden beinahe 25 % der Haushalte schon eine gemeinsame, hochwertige Bildplattform für Fernsehen und Internet nutzen. Damit kann jeder jederzeit sein Programm aus dem Fernsehen oder Internet wählen oder auch mit Video on demand die neuesten Blockbuster des Kino nach Hause holen. Zusätzlich verbinden Blu-Ray Player die Vorteile der neuen Bildschirmgeneration mit denen einer Videosammlung zu Hause.

Nicht kompatible Geräte werden an Marktanteil verlieren
Jeder, der eine moderne Spiegelreflexkamera zu Hause hat, kennt die enorme Freude und Überraschung der großformatigen Darstellung der Bilder auf dem Flachbildschirm. Was vorher nur mit einer Leinwand und Projektor möglich war ist nun mit dem einfachen Einstecken einer Speicherkarte getan: Super Darstellung in Riesenformat. Die analogen Geräte werden weiterhin an Marktanteil verlieren, da die Menschen von der digitalen Leistungsfähigkeit begeistert sind.

Mobilität ohne Leistungseinbußen
Der Trend zu Smartphones ist auch durch viele Apps aus den Bereichen Unterhaltung und Entertainment ungebrochen. Eine Studie von BITKOM/Deloitte zeigt die Wachstumsmöglichkeiten und die individuellen Möglichkeiten des Verbrauchers auf. Dieser wird mehr und mehr zum Mitgestalter seines eigenen Programms. Nicht nur durch die Programmauswahl nach eigenem Wunsch und Zeitplan, sondern auch durch die individuelle Anpassung seiner Unterhaltungselektronik-Geräte in Bezug auf die Oberfläche des Bildschirms oder speziell angepasste Programme (sog. Apps). So wird es in Zukunft für die Anbieter schwerer einfach nur einen Bildschirm zu verkaufen. Denkbar sind hier ganz verschiedene und unterschiedliche Angebote mit Mehrwerten aus Programm und Gerät oder auch der Vernetzung zwischen Fernsehen und den immer beliebter werdenden eBook-Readern. So wird man schon bald die Bestseller nicht nur auf dem eReader lesen können, sondern auch zu Hause auf dem eigenen, großflächigen Bildschirm erleben können. Hochwertige Bildbände über Astrologie oder Berlin können damit einen noch besseren Eindruck als das gedruckte Buch abgeben.

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