Unfallversicherung

In Deutschland ereignen sich jeden Tag rund 20.000 Unfälle. Wenn man Sport in einem Verein betreibt, ist man über diesen bei einem Unfall versichert. Es gibt jedoch auch viele Freizeit- und Hobbysportler, bei denen die gesetzliche Unfallversicherung nicht zuständig ist. Für diesen Bereich sollte man deshalb unbedingt eine private Unfallversicherung abschließen. Für wenige Euro im Monat ist man im Notfall abgesichert. Ein Unfall muss nicht immer schlimm ausgehen, er kann aber auch das Leben ganz grundlegend verändern und auch zu finanziellen Schwierigkeiten führen. Dabei springt die Unfallversicherung in ganz unterschiedlichen Bereichen ein. Bei einer Invalidität ist der Grad der Einschränkung maßgeblich. Wenn die Invalidität 50 % übersteigt, erhält man ein Leben lang eine monatliche Unfallrente. Ansonsten wird eine Einmalzahlung geleistet. Rentnern wird eine monatliche Zusatzrente gewährt. Sollte innerhalb eines Jahres nach dem Unfall der Tod eintreten, wird den Hinterbliebenen eine gewisse Summe ausbezahlt. Auch Kosten, die nach dem Unfall anfallen, werden teilweise von der Unfallversicherung übernommen. So zahlt die Versicherung ein Krankenhaustagegeld, ein Genesungsgeld nach dem Klinikaufenthalt und bei Krankschreibung ein sogenanntes Krankentagegeld. Ein sehr schwerer Unfall kann auch eine schlimme Entstellung des Patienten bewirken. Wenn sich dieser zu einer kosmetischen Operation entschließt, trägt die Versicherung die Kosten dafür. Bei der Versicherung sollte man auch an die eigenen Kinder denken und auch für diese eine Unfallversicherung abschließen, denn diese sind in der Freizeit noch stärker gefährdet.

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