Private Krankenversicherung

In der Medizin gibt es immer wieder neue, technisch hochentwickelte Geräte und Diagnosemethoden. Leider sind diese auch sehr kostenintensiv, so dass die gesetzlichen Krankenkassen hohe Ausgaben haben. Damit die Ausgaben nicht die Einnahmen übersteigen, bitten die gesetzlichen Krankenkassen ihre Kunden immer mehr zur Kasse. Die Leistungen werden dagegen immer weniger, so dass man viel aus eigener Tasche zahlen muss. Deshalb entscheiden sich viele für eine Private Krankenversicherung. Inzwischen liegt der Anteil der privat Versicherten in Deutschland bei knapp 10 %, mit steigender Tendenz. Um eine solche Versicherung abschließen zu können, ist ein gewisses monatliches Einkommen Voraussetzung. Deshalb kommt sie meist nur für Besserverdiener und Selbstständige in Frage. Der Arbeitgeber zahlt, wie auch bei der gesetzlichen Krankenversicherung, die Hälfte des Beitrages. Wenn man eine Private Krankenversicherung hat, sind die Leistungen natürlich umfangreicher. Aber auch hier kann man zwischen verschiedenen Leistungs-Paketen wählen, ganz nach den eigenen Ansprüchen. Die Zuzahlungen für Medikamente und medizinische Hilfsmittel fallen komplett weg. Die Private Krankenversicherung übernimmt auch die Kosten für eine Behandlung beim Heilpraktiker. Die Zuschüsse für Sehhilfen und Zahnersatz liegen natürlich wesentlich höher. So können die höheren Beiträge sich schnell amortisieren. Außerdem hat man freie Arztwahl und benötigt auch keine Überweisung beim Arztwechsel. Vor dem Abschluss der Privaten Krankenversicherung wird eine gründliche ärztliche Untersuchung verlangt. Chronisch Kranke oder Risikopatienten müssen dann unter Umständen höhere Beiträge in Kauf nehmen.

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