Passivrauchen macht Kinder Krank

Unter Passives Rauchen versteht man das Inhalieren von Tabakrauch aus der Raumluft. Man raucht nicht aktiv eine Zigarette, das heißt, man zieht nicht selbst am Filter, sondern nimmt die (Schad-)Stoffe über die Luft auf, die man normal einatmet.
In Tierexperimente und auch in epidemilogischen Studien hat man herausgefunden, dass Passivrauchen auch für die Menschen ein Gesundheitsrisiko darstellt, die niemals aktiv eine Zigarette geraucht haben. Natürlich ist das Gesundheitsrisiko nicht so hoch als bei einem aktivem Raucher, jedoch sollte dies nicht unterschätzt werden.

An bestimmten Orten ist ein Schutz der Menschen, die sich gegen das Rauchen entschieden haben, nicht möglich, deshalb steht dieses Thema immer wieder in der öffentlichen Diskussion.

Grundsätzlich muss auch noch festgehalten werden, dass Nichtraucher ein Qualm der Zigaretten oft auch als Belastung empfinden und deshalb viele Orte meiden, um dem stinken blauen Dunst aus dem Weg zu gehen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft Tabakrauch in der Gruppe 1 ein. In dieser Gruppe stehen Stoffe, die schon in kleinsten Mengen Krebserreger sind. Hier werden keine „Grenzmengen“ festgelegt, das bedeutet, dass es niemals eine „unbedenkliche Menge“ gibt, die man ohne Angst einnehmen kann. Passivrauchen gilt als das schändlichste Wohngift, das es gibt. Von den 100%, den eine Zigarette abgibt, werden von dem tatsächlichen Raucher lediglich 20% während des ein- und ausatmen in seine eigene Lunge ein gesogen. Die restlichen 80% werden im Form von einem Nebenstromrauch der sich zwischen den einzelnen Zügen entwickelt, in die Raumluft abgegeben.

Nachdem die Stoffe bei einer Zigarette erst bei ca. 950°C richtig verbrennen, entstehen die giftigeren Stoffe erst, wenn der Raucher nicht an der Zigarette zieht. Dann ist an der Glut eine ungefähre Temperatur von 500°C erreicht, die die vorhandenen Stoffe nicht richtig verbrennt und sie somit in die Luft freisetzt.
Das bedeutet, ein Raucher, der weniger stark und langsam seine Zigarette raucht setzt mehr Schadstoffe frei, als ein Raucher, der zügig raucht und in der Intensität des Zuges sehr stark ist.

Die Schadstoffe, die von dem Nebenstromrauch freigesetzt werden, nehmen alle Menschen auf, die sich im Raum der brennenden Zigarette aufhalten.
Damit ist auch wissenschaftlich bewiesen, dass das Passivrauchen immer schädlich ist, da Passivrauchen immer mit den Schadstoffen belastet ist, vor dem die WHO so dringend warnt.

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