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Businessplan mit Finanzierungskonzept Muster

Der Businessplan ist eine der wichtigsten Grundlagen für den erfolgreichen Start in die berufliche Selbständigkeit. Neben der vielversprechenden Geschäftsidee und der dazu passenden Persönlichkeit des Gründers stellt der Businessplan gewissermaßen den Fahrplan für die Unternehmensgründung und die ersten Monate danach dar. Existenzgründer, die ihre berufliche Selbständigkeit mit Fördermitteln der Agentur für Arbeit begründen wollen, ist der Businessplan praktisch ein Muss. Das gilt auch für Selbständige, die zum Betrieb ihres Unternehmens Fremdfinanzierungen aufnehmen wollen oder müssen. In jedem Fall ist der Businessplan nicht nur als wichtige Grundlage für die Existenzgründung zu betrachten, sondern er bietet gleichzeitig ein Instrument für die Erfolgskontrolle und weitere Ausrichtung junger Unternehmen. Dabei orientiert sich ein professionell erstellter Businessplan an Grundregeln, die vor allem den Inhalt, die Anlagen und die formelle Ausführung bestimmen.


Das gehört in den Businessplan

Gleich nach dem Deckblatt und dem Inhaltsverzeichnis folgt eine Übersicht „Auf einen Blick“, in der Gründungspersonen, vorgesehener Name des Unternehmens, Eckpunkte der Geschäftsidee, Standort, Rechtsform und Kapitalbedarf kurz und übersichtlich zusammengefasst werden. Folgend wird die Geschäftsidee genauer beschrieben. Dazu reichen einfache Stichpunkte nicht aus. Es sollte genau beschrieben werden, womit Geld verdient werden soll, wer die Kunden sind und wo deren Bedarf liegt sowie, was Sie selbst zur Geschäftsgründung befähigt und wie die mittelfristige Zukunft des Unternehmens aussehen kann. Anschließend wird das Gründerprofil mit beruflichen Erfahrungen und Hintergründen beschrieben bevor auf der folgenden Seite eine möglichst genaue Markteinschätzung vorgenommen wird. Die Wettbewerbssituation und die Standorteinschätzung sind weitere wichtige Eckdaten im Businessplan. Ebenso wichtig ist die Beschreibung des Personalbedarfs und der Unternehmensorganisation. Das ist besonders dann wichtig, wenn Mitarbeiter beschäftigt werden müssen. Eine abschließende Risikoanalyse schätzt die Chancen und Risiken des zu gründenden Unternehmens möglichst realistisch ein.

In der folge müssen dem Businessplan die finanzwirtschaftlichen Anlagen beigefügt werden. Dazu zählen die Kapitalbedarfsplanung mit Investitionsbedarf und Betriebsmittelbedarf ebenso, wie die Umsatz- und Rentabilitätsvorschau für 3 Jahre in einer übersichtlichen Tabellenform. Hier muss die Umsatzentwicklung dargestellt werden. Die letzte Anlage wird als Liquiditätsplan bezeichnet und zeigt auf, wie mit den erwirtschafteten Mitteln umgegangen werden soll, um das Unternehmen recht schnell unabhängig zu machen und auf eigene Füße zu stellen. Ein ausführlicher Lebenslauf, Zeugnisse, Musterbroschüren, Flyer und gegebenenfalls Vorverträge runden den Businessplan gelungen ab.

Im Idealfall werden zur Erstellung der Businesspläne erfahrene Fachleute hinzugezogen und die Voralgen aus dem Internet genutzt. Entstehen in der Planungsphase bereits Zweifel an der Umsetzung der Geschäftsidee, so sollte diese durchaus noch einmal genau unter die Lupe genommen werden.

 

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