Mobil unterwegs mit Netbooks

Wer einen Netbook kaufen möchte, will in der Regel besonders mobil sein und seine Daten überall hin mitnehmen können. Netbooks eignen sich meistens weniger für rechentechnisch anspruchsvolle Anwendungen wie Spiele oder Videobearbeitung, aber auf herkömmliche Büroprogramme und Internetnutzung sind sie spezialisiert.

Da Netbooks außerdem sehr klein sind, lassen sie sich bequem in einer kleinen Tasche tragen und sind nicht zuletzt besonders bei Studenten beliebt. Beim Kauf eines Netbooks sollte man jedoch einige Dinge beachten.

Zuerst einmal ist das Betriebssystem von Bedeutung. Wer es gerne klassisch mag, benutzt Windows, welches auf den meisten Netbooks vorinstalliert ist. Auf der anderen Seite lohnt es sich aber auch, mal ein anderes Betriebssystem auszuprobieren. Zum Beispiel handelt es sich bei Linux um ein vollkommen legal herunterladbares System, das Sie kostenlos auf einem Computer installieren können und das sich vor allem durch die Stabilität und fehlende Virenanfälligkeit auszeichnet. Dazu kommt die Tatsache, dass in diesem Betriebssystem zahlreiche bekannte Anwendungen kostenlos integriert sind. Populäre Bezahl-Software wie Microsoft Office lassen sich auf Linux nicht installieren, dafür verfügt dieses aber über bereits vorinstallierte Ersatzprogramme, welche dem teuren Vorbild in keiner Weise unterlegen sind. Wer sich für Linux entscheidet, kann ein einfaches Netbook ohne Betriebssystem erwerben und muss weniger zahlen. Manche Hersteller, vor allem Lenovo, produzieren allerdings auch Netbooks mit vorinstalliertem Linux. Für diejenigen, die mehr Leistung wollen, können für die neuen ultrabooks (Dell) auf den Markt kommen zu entscheiden.

Neu unter den Netbooks sind die sogenannten Chromebooks. Internet-Riese Google hat diese Geräte veröffentlicht, auf denen sich deren Browser Chrome praktisch als Betriebssystem befindet. Chromebooks verfügen über keine herkömmliche Festplatte, alle Daten werden gesichert im Internet gespeichert. Somit braucht man niemals Angst vor einem Datenverlust haben. Chromebooks besitzen dadurch auch keine wirklichen Programme, alles, was man tut, wird durch sogenannte Web-Apps geregelt. Google Docs dient hier etwa als Ersatz für Office. Da das Betriebssystem das sicherste und zugleich schnellste auf dem gesamten Markt ist, ist es durchaus eine lohnenswerte und recht günstige Alternative – allerdings nur für solche Leute, die nahezu ausschließlich im Internet surfen oder Office-Programme verwenden.

Bei den Systemkomponenten ist in der Regel ausschließlich auf einen akzeptablen Prozessor und ungefähr 2 bis 4 Gigabyte Arbeitsspeicher zu achten. Solange man nichts spielen möchte, ist eine gute Grafikkarte völlig unerheblich für die Leistung des Netbooks. Wer etwas tiefer in die Tasche greifen möchte, dem seien die neuen SSD-Festplatten empfohlen. Hier handelt es sich um recht kleine Festplatten, welche dafür zehn Mal so schnell wie übliche HDD-Speicher lesen. Der Unterschied ist enorm: Wer sein Betriebssystem auf einer SSD installiert, muss beim Hochfahren meistens weniger als zehn Sekunden warten, bis er mit der Arbeit beginnen kann. Man sollte eine SSD-Festplatte jedoch immer in Kombination mit einer HDD verwenden, da man sonst zu wenig Speicherplatz zur Verfügung hat. Außerdem sollten auf SSD-Festplatten nicht allzu häufig neue Daten geschrieben werden, da diese sich sonst recht schnell abnutzen. Es empfiehlt sich daher, die eigenen Dateien auf der HDD-Festplatte unterzubringen und nur das Betriebssystem und die Programme auf der SSD zu installieren.

Kontakt:
Dell GmbH
Michael Rufer
Unterschweinstiege 10
60549 Frankfurt am Main, Germany
Tel.: +49 (0) 177 8860 716
E-Mail: michael_rufer@dell.com

1 Response

  1. Student sagt:

    Netbooks sind vor allem für Studenten wirklich eine Anschaffung wert. Sie sind klein, handlich und mobil und können einem den Arbeitsalltag in der Uni enorm erleichtern. Ich zumindest kenne das Problem sehr gut, dass ich eine handschriftliche Mitschrift einer Vorlesung bei der Klausurvorbereitung einige Monate später häufig nicht mehr entziffern kann ;). Das mag bei Leuten ohne eine solche Sauklaue wie ich sie habe nicht so gravierend sein, für mich ist es aber ein echtes Problem, das durch eine Mitschrift am Netbook gut gelöst werden kann.

    Alternativ bietet sich für Studenten natürlich ein Tablet mit Tastaturdock an – damit hat man noch größere Mobilität, aber eben auch ein eher beschränktes Betriebssystem im Vergleich zu einem vollwertigen Windows oder OSX.

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