Die Marken dritter dürfen als Keyword verwendet werden

Anfang dieses Jahres stellte der Bundesgerichtshof klar, dass es zulässig ist die Marken Dritter als eigenes Keyword zu verwenden.

Was zunächst auf Unverständnis stoßen mag, ist eigentlich nur logisch und konsequent. Man stelle sich beispielsweise ein kleineres Unternehmen vor, dessen Produkte noch relativ unbekannt sind. Die Chancen dieses Produkt einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen standen hier bislang relativ gering. Nimmt man das Beispiel eines Limonadenherstellers, dann konnte dieser bisher lediglich Keywords wie beispielsweise „Getränk“ oder „Limonade“ buchen, um so auf sich aufmerksam zu machen. Mit dem Urteil des Bundesgerichtshofs ist es jetzt aber auch möglich etwa das Keyword „Coca-Cola“ zu buchen. Suchen Nutzer nach dem Begriff „Coca-Cola“ dann erscheinen also künftig auch (teils eher unbekannte) Alternativen.

Für den Kunden ist dies folglich äußerst vorteilhaft.

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