Krankenversicherung bei Selbstständigkeit

Wer sich selbstständig machen will, muss ich zwangsläufig Gedanken über seine Krankenversicherung machen. Da hat man die Qual der Wahl: Man kann freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben oder man wechselt zu einer privaten Versicherung. Beides hat seine Vor- aber auch Nachteile. Die Entscheidung, wo man sich versichert, macht man am besten von den individuellen Prioritäten abhängig. Man sollte genau wissen, was man will und wo man was bekommt.
Seit 2007 gibt es theoretisch keine Menschen mehr in Deutschland, die nicht versichert sind. Alle, die schon einmal in einer gesetzlichen Versicherung waren, sind da auch wieder. Es können sich  immense Summen von Nachzahlungen ergeben. Deshalb sollte man sich vorher schlau machen, wo man versichert war. Setzt euch dringend mit diesem Thema auseinander. Nicht, dass sich Schulden ergeben, von denen ihr nichts wisst!
Seit 2009 ist der neue Gesundheitsfond in Kraft getreten. Dieser schreibt vor, dass alle Versicherungen einen einheitlichen Beitrag haben (15,5%). Der Wettbewerb soll sich auf die Leistungen der einzelnen Kassen beziehen. Für Selbstständige, die sich freiwillig bei den GKV versichern, gilt ein ermäßigter Beitragssatz von 14,9%. Es täuscht, dass man weniger zahlt, da das Krankentagegeld wegfällt.
Wenn die GKV-Beiträge erhöht werden, trifft das Selbstständige oft besonders. Die GKV ist nicht unbedingt attraktiver als eine private Versicherung, da die Leistungen gesunken und die Beträge höher geworden sind. Die Beiträge werden anhand des Einkommens berechnet.
Als Alternative besteht für Selbstständige und Freiberufler die Möglichkeit in eine private Krankenversicherung zu wechseln. Es sollte allerdings bedacht werden, dass ein Schritt zurück in die GKV nur sehr schwer umsetzbar ist.
Die Beiträge in einer PKV sind individuell. Es kommen verschiedenen Faktoren zusammen,die diese Beiträge bestimmen: Alter, Geschlecht, Vorerkrankungen und gewünschte Leistungen.
Es lohnt sich meistens für junge, gesunden Leute, in die PKV zu wechseln. Im Laufe des Lebens werden die Beiträge angehoben, was auf das Alter zurückzuführen ist. Allerdings gibt es auch da eine Grenze, damit man im Alter keine Unsummen an die Versicherung zahlt.

2 Responses

  1. Jens sagt:

    Ich habe mir dieses Jahr schon eine neue Versicherung geholt und liege damit 10Euro unterm Preis als letztes Jahr. Doch nur erfahre ich das nächstes Jahr meine Beiträge um über 25% angehoben werden was bei meiner alten Versicherung nich der Fall gewesen wäre. Weiß einer ob die neue Versicherung mich darüber hätte vorher aufklären müssen? Ich finde es nehmlich sehr mieß mit 10Euro Preisvorteil zu locken und im nächsten Jahr gleich um 25% die Preise anzuheben.

    Wäre super wenn sich dazu eine äußern würde. Danke

  2. admin sagt:

    Hi Jens,

    ich würde sagen oder behaupten Stornoieren. Wenn dir dir das erst nach Abschluss gesagt haben ist es eine Täuschung. Es stellt sich bloß die Frage ob die alte Versicherung dich zurück nimmt.

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