Mangelnde Qualität steht dem Kindle Fire im Weg

Amazon hatte sich das gut ausgedacht: Der Tablettcomputer Kindle Fire sollte die schärfste Waffe gegen den großen Erfolg des iPad von Apple werden. In der Theorie keine schlechte Idee, allerdings sieht die Realität anders aus: Viele der Kunden von Amazon sind sehr unzufrieden und wollen die Neuheit in Massen wieder zurückschicken.
Die Wut der Kunden ist auf der Website von Amazon.com selbst zu lesen. Dort können die Kunden über jeden gekauften Artikel Kommentare hinterlassen. Liest man die über das Kindle Fire, so bekommt der iPad-Kokurrent einen faden Beigeschmack.Die Kunden kritisieren Hard- und Software.
Hauptkritikpunkt ist der Bildschirm an sich selbst. Er lässt sich, nach der Meinung der Kunden, nur schwer bedienen. Während dem Bedienen komme man schnell unabsichtlich auf den Aus-Schalter, allerdings gibt es kein gesonderten Regler für die Lautstärke. Die wiederum müsse man über das Menü regeln, was während eines Film oder beim Musik hören eher störend wirkt.

Amazon versprach nun, mit einer neuen Software die Bedienung zu erleichtern. Obgleich das nicht das Problem mit der Hardware löst.
Was allerdings sicher scheint: Das Kindle Fire von Bezos wird in nächster Zeit wohl der einzige Konkurrent des iPad bleiben, denn einen Tablettcomputer zu bauen, scheint schwieriger als angenommen.
Denn Dell hat sich aus dieser Sparte seit dem Wochenende zurück gezogen und auch Hewlett-Packard hat seinen Entwicklungen nun für alle Entwickler geöffnet.

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