Gewusst wie – Marketing für den eigenen Onlineshop

Will man einen eigenen Online-Shop eröffnen oder ein schon bestehender will und will nicht laufen, so muss man sich erst einmal gut vorbereiten und ein Online-Marketing-Konzept erstellen, das funktioniert. Ohne dieses steht der Webshop, doch das Budget dafür ist alle und die Kunden bleiben aus. Das bedeutet, der Shop ist tot, bevor er jemals richtig gestartet ist.

Wie im echten Leben ist es auch im Netz nicht anders, wer seine Kunden nicht kennt, der wird Ihnen auch kein gutes Angebot unterbreiten können. Wichtig ist daher vor allem herauszufinden, wem man wie einen Mehrwert bieten kann; und das macht man am besten erst einmal im Kleinen. So spart man Zeit und Kosten und kann in der ersten Testphase herausfinden, wie aus dem Leder auch ein Schuh wird, den sich die Leute anziehen möchten.

Conversion Rate – Aus Traffic und Besuchern Kunden machen

Das wichtigste Kriterium eines Online-Shops ist die Conversion Rate einzelner Produkte, die Anzahl der Besucher einer Produktseite, die dann auch zuschlagen und das Produkt kaufen. Hat man nämlich eine hohe Kaufrate, so kann man den Erfolg planen und skalieren: Ich gebe X Euro für Werbung aus, habe dafür X Besucher und X % dieser kaufen das Produkt. Am Ende erhalte ich also X Euro Umsatz X Euro Kosten und X Euro Gewinn.

Für eine solche ‚2 Sätze und ein einfacher Taschenrechner bis zum Profit‘-Planung muss man allerdings sicherstellen, dass jedes Produkt online-fähig ist und einzeln und auf eine einzigartige Weise vermarktet wird, die funktioniert. Dazu eignen sich im Internet vor allem A/B Split Tests, in denen Kundengruppen, abwechselnd Produktseiten vorgesetzt werden, die sich nur durch ein winziges Detail unterscheiden.

Dies kann entweder die Farbe sein, die Positionierung des Warenkorbs oder auch nur der Text der Produktbeschreibung. Aus solchen Tests erfährt man jedoch die besten Informationen zur Konversionsrate.

Am besten ist also, man startet im Kleinen mit fünf Produkten, die die größten Online-Chancen versprechen, und testet mit diesen. Hat man diese erst einmal erfolgreich konzeptioniert, so ist es viel einfacher das Angebot auszuweiten, als ein Sortiment aus 1000 vielleicht nicht funktionierenden Produkten mit einem generellen Konzept zum Laufen zu bringen.

Marketingkanäle, wie Google-Anzeigen, Facebook-Ads, Newsletter, die Verbesserung der organischen Suchergebnisse (SEO) oder Offline-PR, muss man hierzu jedoch auch im Einzelnen gegen die Zielgruppe testen, um ein kalkuliertes Risiko eingehen zu können.

Brand Recognition und Zielgruppe – So erhöhen Sie Ihren Trust

Wichtig ist natürlich auch, dass Ihre Zielgruppe, sie auch versteht und annimmt. Ist Ihr Angebot nur auf eine bestimmte Menge an Solventen ausgerichtet, so sollte man sich nicht verbiegen lassen und auch nur genau diese Ansprechen. Mit einer emotionalen Produktbeschreibung und einem hohen Wiedererkennungswert wird der Online-Shop schon bald als Marke bekannt und sorgt so für den gebrauchten Trust.

Eine Kopie eines anderen erfolgreichen Shops wird sich nicht auszahlen. Man sollte seine Konkurrenz kennen, doch sich in allen Arbeitsschritten immer vergegenwärtigen, wieso man selbst anders ist, und vor allem besser für seine Zielgruppe geeignet. Gleichzeitig muss man sich im Klaren sein, welche Bezahlsysteme die eigene Zielgruppe bevorzugt und dass die Anlieferung schnell und problemlos funktioniert.

Geschieht es trotzdem, dass ein Produkt falsch oder beschädigt angeliefert wird oder sich eine Verzögerung bei der Auslieferung ergibt, so sollte man dies als Chance nutzen um mit aktiver Kommunikation und schnellen und bequemen Lösungen, den Kunden endgültig für den Online-Shop zu gewinnen. Denn hier entscheidet sich oft, ob man einen Kunden und sein Umfeld verliert oder, ob man sogar einen Markenbotschafter für sich gewinnt.

Auch mit E-Commerce-Gütesiegeln kann man hierbei arbeiten, doch wichtig ist auch für diese, dass ein Wiedererkennungswert bei Ihrer Zielgruppe gegeben ist und die Ansprüche des Siegels auch hoch genug sind, sodass niemand mit seinem schlecht geführten Shop ein negatives Licht auf die Zertifizierung und damit auf den eigenen Shop wirft.

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