Geringverdiener leben kürzer

Zwar werden die Menschen in Deutschland tendenziell immer älter, aber das scheint wohln nicht für alle zu gelten. Dieses Ergebnis wurde offizell von der Bundesregierung herausgegeben, nachdem die Linksfraktion nachgefragt hatte. Um in Zahlen zu sprechen:  2001, also vor zehn Jahren, haben Geringverdienern durchschnittlich 77,5 Jahre gelebt. Heute sind es nur noch 75,5 Jahre. Was noch erschreckender scheint: in den neuen Bundesländern ist die Lebenserwartung von 77,9 Jahre  auf 74,1 Jahre gesunken!

Grund für die Anfrage der Linksfraktion war die in 2012 anstehende Einführung der Rente ab 67. Entscheidung damals für den Beschluss der Rente ab 67 war die Verlängerung des Rentenbezugs durch eine höhere Lebenserwartung. Dies ist nun durch die aktuellen Zahlen widerlegt. Die länger werdende Lebenserwartung gilt demnach nur für die druchschnittlichen oder überdurchschnittlichen Verdiener.

Nach Meinung von Matthias Birkald, Rentenexperten der Linksfraktion, ist die Rente ab 67 „ein gigantisches Rentenkürzungsprogramm!“. Er wird am Donnerstag einen Antrag an den Bundestag stellen , den Start  der neuen Rentenregelung  zu verschieben. Auch von der SPD  wird dieses Unternehmen unterstützt.

1 Response

  1. 18. Dezember 2011

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