Facebook denkt laut über einen Börsengang nach

Das „Wall Street Jornal“ hat erfahren, dass Facebook  im Frühjahr 2012 plant an die Börse zu gehen. Einen Antrag dafür könne noch in diesem Jahr an die US-Börsenaufsicht gehen, allerdings hat sich Mark Zuckerberg noch nicht endgültig entschieden.

Der geschätzte Unternehmenswert von Facebook geht auf etwa 100 Milliarden Dollar. Damit wäre das Soziale Netzwerk doppelt so viel wert die der weltgrößte Computerhersteller Hewlett-Packard.
Facebook strebt Einnahmen von rund zehn Milliarden Dollar an. Das ist ein Rekordsumme. Zum Vergleich: Google hat bei seinem Börsengang 2004 rund 1,9 Milliarden Dollar eingenommen.
Sollte es sich als wahr herausstellen, so muss Facebook wohl ab April 2012 seine Geschäftszahlen offenlegen.

Mittlerweile ist Facebook mit ca. 800 Millionen Usern die absolute Nummer eins unter den Sozialen Netzwerken im Internet. Da kann kein anderer mithalten. Trotz ständiger Kritik am Umgang mit Nutzerinformationen wächst das Netzwerk immer schneller. Laut „Wall Steet Jornal“ wird in diesem Jahr die Marke von vier Milliarden Dollar Einnahmen im Jahr erreicht.

2 Responses

  1. Tim Schäfer sagt:

    Ich bin der Meinung, dass wir uns inmitten eines Hypes rund um Social Media befinden. Ein solcher Börsengang ist nicht ohne Risiken. Obgleich die Plattform gewaltig groß ist mit 800 Millionen Usern, sind die Gewinne dürftig.

  2. Martin Hark sagt:

    Ein wirklich sehr interessanter Artikel. Die Thematik der Unternehmensbewertung wird beinahe in allen Finanzbereichen gebraucht. Je nach Anlass muss dabei differenziert werden. Der Anlass ist relevant für den Zweck, aus welchem wieder die Funktion abgeleitet wird. Je nach Funktion wird dann das Bewertungsverfahren ausgewählt, welches schlussendlich für den Unternehmenswert verantwortlich ist. Der Unternehmenswert ist jedoch nicht gleich der Unternehmenspreis!
    Facebook war / ist eine Besonderheit der Unternehmensbewertung. Aufgrund des immensen Wachstums und der Innovationskraft sind „alte“ Methoden der Unternehmensbewertung nicht anwendbar. Das Ziel des IPOs war es einen möglichst hohen Preis zu erzielen, was auch gelang. Damals war es ein „objektiver“ Preis, auch wenn dies zu hinterfragen ist, da der Primebroker angeblich unzählige Aktien am ersten Handelstag aufkaufen musste! Nach und nach spiegelt der Aktienkurs jetzt den wirklichen Unternehmenswert /-preis wider!

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