Entwicklung der Rohölpreise

Die Entwicklung der Rohölpreise sind in den letzten Monaten in besorgniserregende Höhen gestiegen. Das Preisniveau auf dem Rohölmakrt in Rotterdam bestimmt maßgeblich die Mineralölpreise und damit auch die Spritkosten für Deutschland und Mitteleuropa. Das Preisniveau von Rotterdam ist den Notierungen von London und New York angegelichen. Dem ist hinzuzufügen, dass Rohölpreise Börsenpreise sind und sich stündlichen ändern können. Die Preise regieren äußerst spontan auf weltpolitische und wirtschaftlichsbezogene Meldungen, besonders wenn diese die OPEC-Länder (Organisation Erdöl exportierender Länder) oder die Länder betrifft, die das meiste Öl verbrauchen, nämlich die USA oder China.

Ganz aktuell ist von der Außenministerin der USA Condoleezza Rice einen Benzinsanktion gegen den Iran angekündigt worden. Solche Nachrichten schlagen sich natürlich sofort auf die Rohölpreise nieder und man kann eine Veränderung beobachten.
Nachdem bei den Atomgesprächen in Genf am Wochenende keine Ergebnisse erzielt worden, droht Rice Teheran jetzt eben mit den bereits erwähnten Sanktionen. Der Iran verfügt zwar über Rohölvorkommnisse, muss allerdings Benzin importieren. Der Iran soll innerhalb von 14 Tagen bei der Urananreicherung einlenken.
Hinzu kommt noch, dass der US-Dollar (Ölwährung) zur Zeit eine Inflation hinnehmen muss wie schon seit seit 17 Jahren nicht mehr. Auch beim Euro ist eine erhöhte Inflation zu beklagen. Der aktuelle Preis für einen Barrel Öl beträgt 127,43 US-Dollar und hat damit schon längst die berühmt Hunder-Dollar-Grenze überschritten.
Die OPEC rechnet allerdings aufgrund der abflauenden Weltkonjunktur mit einem geringeren Anstieg der Ölnachfrage und somit auch mit einem geringeren Anstieg des Ölpreises.

Rohlöl ist ein Naturprodukt und wir alle wissen, dass es nur beschränkt vorhanden ist. Unsere Wirtschaft hat sich leider auf dieses Naturprodukt ausgelegt, daher wird der Preis für dieses Produkt immer mehr steigen. Auch wenn die Steigerung in Kurven und unterschiedlicher Intensität verläuft.
Erst heute wurde in Brasilien ein neues Ölfeld entdeckt, dessen Qualität und Förderung als gut eingestuft wird. Irgendwann wird es solche Nachrichten nicht mehr geben, da wir Menschen schneller dieses wertvolle Naturgut abbauen, als es die Natur produzieren kann.

2 Responses

  1. Erich sagt:

    Gut, dass hier immer gepostet wird.

  1. 16. Januar 2012

    […] sollen ab März auf ca. 3.- pro Liter steigen Die  Reserven vom Erdöl werden immer knapper. Allen ist das bewusst und nun spüren wir mal wieder die Konsequenz daraus. […]

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