E-Commerce Wachstum stabil bei 14%

Onlineshops sind auf dem Vormarsch. Das Internet ist längst kein Medium mehr um sich lediglich Informationen zu verschaffen. Das Internet ist eine große Verkaufsfläche geworden, die auch von den Usern rege genutzt wird. Und das Internet ist bereits jetzt hart umkämpft. Kein werbeblock im Fernsehen, der nicht einen Onlineshop bewirbt. Das Kaufverhalten hat sich geändert.

E-Commerce-Umsatz steigt linear an
Nach den Zahlen des HDE (Handelsverband Deutschland, PDF), beziehungsweise des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels wie er früher genannt wurde, konnte der E-Commerce-Umsatz in Deutschland in den letzten 10 Jahren im Schnitt um 14% steigen. Betrug der Gesamtumsatz im Jahr 2002 noch 8 Mrd. Euro wird er im Jahr 2012 auf knapp 30 Mrd. Euro steigen. Auch wenn die Wachstumsraten in den letzten nicht mehr so explodiert sind, zeigt der Trend weiterhin deutlich nach oben.

Chancen auch für kleine Shops
Auch das Nutzerverhalten hat sich stark geändert. Haben die User früher hauptsächlich kleiner Artikel bei nahmhaften Herstellern direkt bestellt, so sind nun auch viele kleine Shops recht erfolgreich am Markt positioniert. Kauften die User in den Anfangszeiten des Internets hauptsächlich Bücher bei Amazon, oder Reisen bei großen Anbietern sind nun auch die Güter des täglichen Bedarfs über das Internet verfügbar. Wer will kauft sich Kinderschuhe (zB bei Schuhkindl oder sogar Gartengeräte (zB bei MyDreamGarden. Es gibt praktisch alles was man braucht auch im Internet zu kaufen.

Chance Ecommerce – Ausblick steigend
Der Anteil des Onlinehandels liegt mit seinen 30 Mrd. Euro im Vergleich zum Gesamtumsatz des Deutschen Einzelhandels von 422 Mrd Euro immer noch erst bei etwa 7%. Noch gibt es ungenutzte Potentiale. Sicher wird man Brot und Wurst auf absehbare Zeit beim Einzelhändler ums Eck kaufen, aber Lebensmittel machen gerade mal 10% des Umsatzes aus, und liegen damit gleich auf mit Möbeln. (Drogerie 8%, Schmuck 6%, Mode 33%) Und die Vorteile des Onlineshoppings treten gerade in Zeiten einer älter werdenden Bevölkerung immer mehr in den Vordergrund.

Fazit:
Ein Anteil des E-Commerce von 25 Prozent ist durchaus realistisch – damit würde sich der Onlineumsatz mehr als verdreifachen. Und steigende Umsätze lassen sich im Onlinehandel noch mehr in Gewinne ummünzen als im Einzelhandel.

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1 Response

  1. 3. Januar 2014

    […] dass das tägliche Leben internationaler wird, weiter reicht, die Welt ein wenig zusammen rückt. Das gilt auch im Onlinehandel. Von einzelnen Marken, die weltweit betrieben werden, bis zur Plattform DaWanda, wo Künstler und […]

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