Die Wahl des richtigen Webhosters

Inzwischen ist es für seriöse Unternehmen unverzichtbar geworden, sich eine eigene Website zuzulegen. So kann gezielt für das vertriebene Produkt – das kann eine App für eine Telefonkonferenz oder ein Angebot für Handys ohne Vertrag sein – geworben werden und die nötigen Hintergrundinformationen und Kontaktmöglichkeiten werden bereit gestellt. Neben gewerblichen Websites werden auch private Homepages immer beliebter. Sie dienen als Grundlage für eine Online-Bewerbung oder präsentieren ein Hobby oder Interesse so, dass damit möglichst viele Leser und Leserinnen erreicht werden. Ob nun gewerblich oder privat – wer eine Website nutzt, der benötigt für seine Inhalte Webhosting-Platz im Internet. Noch vor wenigen Jahren war dieser sehr teuer, was gerade Privatleute davon abhielt, eigene Inhalte im Netz zu veröffentlichen. Mittlerweile gibt es allerdings eine Reihe sehr günstiger Tarife, die Webspace zu guten Konditionen und günstigen Preisen anbieten. Informieren kann man sich darüber ausführlich im Internet, wo sich darüber hinaus auch Tests und Vergleiche finden. Eine Übersicht über die Kriterien für einen guten Webhosting-Provider soll im Folgenden geboten werden.

Um den für sich passenden Webhost ausfindig machen zu können, ist es wichtig, die dafür entscheidenden Kriterien zu kennen. Dazu zählt zunächst einmal die Stabilität, mit der der Webserver erreichbar ist. Denn eine Seite, die häufig technische Störungen aufweist und für den Kunden nicht abrufbar ist, wird schnell uninteressant. Über die Stabilität der Webserver machen Anbieter freilich in der Regel keine negativen Angaben. Über Internetforen, in denen Nutzer über ihre persönlichen Erfahrungen mit diversen Webhosting-Anbietern sprechen, lassen sich jedoch zuverlässige Informationen gewinnen. Schneidet ein Webserver in der Diskussion wiederholt schlecht ab, sollte man sich besser für einen anderen entscheiden.

Neben der Stabilität des Webservers ist auch zu beachten, dass der Kunde vielfältige und einfache Möglichkeiten zur Einflussnahme auf seine Website haben können sollte. Dies sollte ihm jederzeit möglich und mit möglichst wenig Aufwand verbunden sein. Nur so kann gewährleistet werden, dass beispielsweise ein Unternehmen seine Kunden stets zuverlässig über Neuigkeiten informiert, das heißt die Website ständig und ohne großen Aufwand aktualisieren kann. Denn Zeit ist Geld und als Anbieter einer Website gilt es, sich gegenüber Konkurrenten mit ähnlichen Angeboten zu behaupten. Besonders vorteilhaft für den Kunden ist es, wenn Webhoster sogenannte mySQL-Datenbanken bereitstellen. Außerdem sollten die gängigen Programmiersprachen wie etwa PHP unterstützt werden und je nach Können und Ansprüchen sollte man sich über ein passendes Content Management System gedanken machen.

Weiter entscheidend ist sowohl die Menge an zur Verfügung gestelltem Webspace zur Speicherung der Daten als auch die Menge an erwartetem Traffic, der von denBesuchern erzeugt wird. Gewerbliche Websites mit großen Anwendungen, Movie-Dateien oder dergleichen brauchen besonders viel Speicherkapazität und ein hohes Transfervolumen. Große Firmen, die Wert auf ein firmeninternes Intranet legen, benötigen dies ebenfalls. Private Homepages hingegen, die eher textlastig sind und über nur wenige Bilder und Video-Dateien verfügen, benötigen keinen sehr großen Speicherplatz und keine unbegrenzten Traffic-Kapazitäten. Über den vorhandenen Speicherplatz sowie den benötigten Traffic gilt es sich in jedem Fall vor Vertragsabschluss gründlich zu informieren.

Neben dem kostenpflichtigen Webspace gibt es auch Angebote für Laien und Anfänger, die gratis im Internet erhältlich sind. Sie eignen sich hervorragend für Nutzer, die zum ersten Mal eine eigene Website erstellt haben und noch nicht so recht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Oftmals werden die kostenlosen Webspace Dienste auch von der Möglichkeit begleitet, mithilfe eines systemeigenen Baukastens in nur wenigen Schritten eine eigene Website zu erstellen. Auf der Grundlage von vorgegebenen Templates haben Nutzer in diesen Fällen die Möglichkeit, mit wenig Aufwand eine passable Website zu gestalten. Einen Wermutstropfen gibt es bei diesen kostenlosen Angeboten allerdings: Finanziert werden die kostenlosen Webhosting Services oft durch das Einblenden von Werbebannern. Diese können aufdringlich sein und den Gesamteindruck der Seite erheblich stören. Unternehmen sollten daher in jedem Fall auf kostenpflichtige Angebote zurückgreifen, die sehr oft in Kombination mit einer eigenen Domain angeboten werden. Das schafft einen seriösen und professionellen Auftritt.

1 Response

  1. 28. November 2011

    […] für den Bereich Einkauf: Mit den Funktionen einer WaWi kann man die Bestellvorschläge der Datenbank nutzen, um stets die benötigten Waren auf Lager zu haben. Innerhalb dieses Bereichs sind die […]

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