Das japanische Rätsel Sudoku

Das japanische Rätsel Sudoku, was wörtlich „Eine Zahl bleibt immer allein“ heißt, ist ein Logikrätsel und mit den Magischen Quadraten zu vergleichen. Ziel bei dem Spiel bzw. Rätsel ist, das leere Gitter so auszufüllen, dass in jeder Reihe, in jeder Spalte und in einem Block die Zahlen 1 – 9 nur jeweils einmal vorkommen. Zu Beginn des Rätsels sind bestimme Zahlen an bestimmten Stellen vorgegeben. Die weltweite Verbreitung von Zeitungen und Zeitschriften haben die Sudokurätsel so populär gemacht. Das Rätsel an sich ist bereits fast 200 Jahre alt. Der Schweizer Leonhard Euler hat es erfunden. 1979 machte es der Amerikaner Howard Garns unter dem Namen „NumberPlace“ in der Öffentlichkeit bekannt. Seit 1986 wurde das Rätsel nach der Veröffentlichung in Japan so populär wie heute.
Wie bereits vorhin erwähnt, erfand der Schweizer Mathematiker Euler dieses Rätsel. Es nannte es „carré latin“. Im Unterschied zu den uns heute bekannte Rätseln waren die Rätsel von Euler kleiner. Sie waren nicht in Blöcke unterteilt.
Knapp hundert Jahre später bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges veröffentlichten französische Zeitungen die Rätselquadrate. Allerdings setzten sich die Quadratenicht durch, da ihnen ebenfalls die Unterteilung in die Blöcke fehlten.
Das Sudoku wie es heute ist, wurde von einen Architekten und freischaffenden „Rätselonkel“ Howard Garns in einer amerkanischen Rätselzeitschrift veröffentlicht.
Die ersten Sudokus wurden in den USA publik gemacht, allerdings schaffte es das Rätsel erst in Japan richtig durch zu starten. Zunächst wurde es in der japanischen Zeitung veröffentlicht, aber der Herausgeber der Zeitung änderte das Design. So entstand 1986 das heutige „Sudoku“ und wurde damals als Marke registriert.
Wayne Gould, Neuseeländer, braucht sechs Jahre um eine Software für ein Computerprogramm zu erstellen. Nachdem er es geschafft hatte, bot er sein selbsterstelltes Programm der „Times“ in London an. Nachdem die Tageszeitung das erste Sodoku abgedruckt hatte, trat sie damit die große Begeisterung für dieses Rätsel in der westlichen Welt los.
In Deutschland wurden seit 2005 in verschiedenen Zeitungen wie der Stern, Die Zeit, Süddeutsche Zeitung und andere veröffentlicht. Sudoku unterliegt keinem Patent, deshalb kann man jederzeit neu Rätsel entwickeln ohne Lizenzgebühren zu zahlen.
Es gibt auch seit 2005 verschiedene elektronische Spielgeräte. 1989 wurde das erste elektronische Spiel veröffentlicht.
Das Spielfeld ist ein Gitterfeld, das aus 81 Feldern besteht. Diese Felder sind jeweils in Reihen und Spalten aufgeteilt. Es sind immer 3 Reihen pro Block und jeweils 3 Blöcke aufeinander. Von den 81 zu beschriftnenden Felder sind immer bestimmte Zahlen vorgegeben, an die man sich hält, um das Rätsel zu lösen.
In jeder Reihe, egal ob diagonal, quer, senkrecht oder waagerecht, dürfen immer nur jeweils einmal die Zahlen zwischen 1-9 vorkommen. Bei jedem vorgegebenen Sudoku ist immer eine bestimmte, eindeutige Lösung vorhanden.
Bemerkenswert ist zu dem Spiel zu sagen, dass es zwar mit Zahlen arbeitet, jedoch sind keine Rechenkenntnisse erforderlich. Statt den Zahlen könnte man auch Symoble verwenden, allerdings haben sich die Zahlen durchgesetzt, da fast jeder Mensch von 1-10 zählen kann. Sudoku ist international, in vielen Ländern der Welt wird gleich gezählt.
Eine andere Variante von Sudoku ist das „Alphadoku“. Es ist ein Gitterfeld, das mit Buchstaben statt mit Zahlen ausgefüllt wird. Auch hier ist die offizielle Reihenfolge der Buchstaben zu beachten.

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