Carsharing wird meist in einem Wort geschrieben und wird in den meisten Sprachen und Ländern im Sinnes des tatsächlichen Wortes verwendet, dem Autoteilen. Nur in England bedeutet car sharing, dort wird es auch in zwei Worte geschrieben, Fahrgemeinschaft.
Carsharing funktioniert meist nur in Ort bzw. Städten, die ein gut ausgebautes Verkehrsnetz haben, da die Autos der Organisationen auf fest gemieteten Parkplätzen stehen. Diese Plätze sind oft in der Nähe von Knotenpunkten wie Bahnhöfen, Tramknoten, Endstationen von Buslinien usw., damit sie von den Mitgliedern des Carsharings gut erreichbar sind.
Carsharing bedeutet, dass man ein Auto mit mehreren Personen teilt. Das heißt genau, dass man sich nicht nur die teure Anschaffung, die Steuern, Werkstattkosten spart, sondern alle Betriebskosten teilt, die ein Auto mit sich bringt. Die Autos gehören den Carsharing-Organisationen, so sind die Teilnehmer nicht für die Wartung und die Reparatur der Fahrzeuge verantwortlich. Das seht auch im Gegensatz zu nachbarschaftlichem Autoteilen.
Carsharing lohnt sich nicht für Menschen, die täglich mit dem Auto zur Arbeit fahren müssen, für solche Fälle gibt es andere Lösungen, z. B. Mitglied einer Fahrgemeinschaft werden. Carsharing lohnt sich für all diejenigen, die eine Auto nur für gewisse Gelegenheiten brauchen, beispielsweise wenn Besuch am Wochenende kommt, einzelne Transporte erledigt werden müssen oder man spontan weitere Strecken zu überwinden hat.Im Gegensatz zur konventionellen Autovermietung besteht bei Carsharing die Möglichkeit das Auto nur für wenige Stunden zu nutzen.
Carsharing gibt es mittlerweile in über 260 Standorten in Deutschland, meistens in Großstädten. Rechnungen haben ergeben, dass allein in Hamburg, München, Berlin durch 100 Carsharing-Autos 1000 private PKWs eingespart werden können. Aus diesem Blickwinkel ist der Umweltschutzgedanke natürlich besonders groß.
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