Beziehungsmarketing als Kundenmagnet

Um Kunden besser zu erreichen oder vorhandene Kunden länger im Unternehmen zu halten, muss man sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen. In unserer heutigen Zeit ist der Markt stark umworben. Viele möchten etwas von dem begrenzten Kuchen ab haben. Deshalb ist es an der Zeit über sein Marketing erneut nachzudenken.

Was ist Beziehungsmarketing?

Beim Beziehungsmarketing, was auch im englischen Raum Relationship Marketing genannt wird, geht es darum, die Kundenbeziehung langfristig auf- bzw. auszubauen. Das Ziel ist es, mehr Kunden, zufriedenere Kunden und profitable Kunden in das Unternehmen zu holen. Der Unterschied zum bisherigen Marketing ist hier nicht der Fokus auf das Produkt oder den Preis, sondern auf die Ebene Kunde und Unternehmen.

Beziehungsmarketing ganzheitlich sehen

Die Beziehung vom Kunden zum Unternehmen unterliegt komplexen Einflüssen. Um dieses komplexe Gebilde vollständig zu erfassen, ist es sinnvoll, das Marketingsystem ganzheitlich auszurichten. Diese Herangehensweise verknüpft den quantitativen mit dem quantitativen Bereich.
Mit dem qualitativen Bereich sind alle strategischen Vorarbeiten und Maßnahmen gemeint, die zur Beziehungsförderung beitragen. Bei dem quantitativen Bereich geht es um die betriebswirtschaftlichen Aspekte, die man unmittelbar messen kann.
Um beide Bereich optimal miteinander zu verknüpfen und beiderseits gereicht zu werden, wird bei der ganzheitlichen Planung des Beziehungsmarketing langfristig gehandelt. Das Marketing unterliegt somit nicht dem kurzfristigen Handeln.

Wer sich einmal mit dem Beziehungsmarketing beschäftigt, erweitert seinen Blickwinkel allen Beteiligten innerhalb des Unternehmens gegenüber. Der Kunden steht natürlich auch weiterhin im Vordergrund und im Fokus der Aufmerksamkeit.  Allerdings wird durch das neue System beim Marketing auch der Austausch mit anderen Beteiligten beleuchtet: Hier geht es um die Mitarbeiter, die Zulieferer, die Gesellschaft allgemein und sogar die Konkurrenz wird berücksichtigt.

Praktische Umsetzung und Beispiele

Die Instrumente für das Umsetzen von Beziehungsmarketing ist groß. Welche Ideen umgesetzt werden hängt natürlich immer von den spezifischen Branchen- und Unternehmensbedingungen ab. Was allerdings grundsätzlich gesagt werden kann, ist, dass es bei dieser Art des Marketings um die persönliche Bindung der Kunden an das Unternehmen geht. Das wird vor allen Dingen mit der Kommunikationsebene umgesetzt. Zusätzlich dazu kann man den Kunden individuelle Angebote darlegen, wie beispielsweise dem Gestalten eines Fotokalenders. Innerhalb des Kalenders kann vom Unternehmen, wenn es passend ist, gleich feste Termine mit in den Druck gegeben werden. So ist das Präsent individuell und zugleich auf die Bindung des Kunden zu der Firma, die den Kalender schenkt, zugeschnitten.

Persönlicher Kundenkontakt

Um mit dem Kunden immer in Kontakt sein zu können, bietet es sich an, verschiedene Kanäle für die Kommunikation zur Verfügung zu haben. Chat, Mail, Telefon, Fax, persönliches Treffen… die dialogische Kommunikation ist ein entscheidender Aspekt für das Gelingen des Beziehungsmarketing. Wenn der Kunde einmal durch das gut geplante Umsetzen des Markteingkonzeotes an das Unternehmen gebunden ist, wird es selbst für die Konkurrenten schwer, diese Bindung zu stören. Denn wir Menschen sind, was das Tätigen von Geschäften angeht, eher treu.

1 Response

  1. 11. Dezember 2012

    […] durchführt, ist es aus ökonomischer Sicht wahrscheinlich nicht sinnvoll, eine eigene Marketingabteilung im Unternehmen aufzubauen. Hat man aber beispielsweise den Customer Support ausgelagert und stellt nun fest, dass […]

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