Das konsequente griechische Sparprogramm sorgt immer wieder für Ausschreitungen


Griechenland gilt als einer der Hauptverursacher der Eurokrise. Das hoch verschuldete Land schafft es schon längst nicht mehr aus eigener Kraft seine Schulden abzubauen und auch die ersten finanziellen Rettungsmaßnahmen reichten nicht aus, um das Land vor dem Staatsbankrott zu retten.

Als Bedingung für das zweite Euro Hilfspaket von 110 Milliarden Euro soll Griechenland zunächst ein rigoroses Sparprogramm durchsetzen. Die griechische Regierung zeigt sich hier auch konsequent, die massiven Einsparungen lösen allerdings immer größere Unruhen und Streiks in der Bevölkerung aus. So legen immer mehr Mitarbeiter der Stadtverwaltung Athens ihre Arbeit nieder und auch die Fluglotsen kündigten Streiks an.

Selbst nach der Zahlung des Rettungspaktes ist es keineswegs sicher, ob es Griechenland schafft den Staatsbankrott abzuwenden. Derzeit bemühen sich jedenfalls alle Euroländer Optimismus auszustrahlen und das Schlimmste zu verhindern.

1 Response

  1. 29. November 2011

    […] und schnelles Handeln In Brüssel verhandeln die Euro-Finanzminister über einen Hebel des Rettungsfonds EFSF, da sich die Krise immer mehr verschärft. Bevor sich die Minister trafen, war ein dramatischer […]

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