Auch beim DropShipping geht es um Umsatz und Gewinn

Jede geschäftliche Gründungsidee zielt letzten Endes auf Umsatz und Gewinn ab. Selbstverständlich ist das auch im Online Handel so. Nicht ausgenommen von diesem Grundanliegen ist die Handelsform des DropShipping. Auch hier will der Händler Umsatz und Gewinn erzielen und so sein eigenes Einkommen sichern.

Bereits in der Vorbereitungsphase sollte der Händler im DropShipping Geschäft möglichst konkrete Überlegungen und Berechnungen zu den Umsatz- und Gewinnerwartungen anstellen. Dabei wird ausdrücklich vor zu hohen Erwartungen gewarnt, allerdings gibt es bei vernünftiger Führung der Selbständigkeit auch keinen Grund zu übertriebenem Pessimismus. Lohnend ist hier immer der Vergleich mit den potentiellen Mitbewerbern auf dem Markt. Gerade auf eBay lassen sich hier auf das eigene Marktsegment bezogen interessante Beobachtungen machen. Die Händler- und Bewertungsprofile lassen aussagekräftige Rückschlüsse auf die Aktivitäten der Konkurrenz ziehen und geben einen Überblick über die Kundenresonanz. Die Anwendung spezialisierter Softwarelösungen lässt auch einen deutlich detaillierteren Einblick zu, als die Standardwebseite.

Allein der Marktüberblick reicht jedoch für eine Prognose der eigenen Erfolgserwartungen noch nicht aus. Letzten Endes müssen Umsätze und Gewinne eingeschätzt werden. Dazu reicht es nicht, Einkaufspreise und Verkaufspreise in eine vernünftige Relation zu setzen. Neben dem reinen Ertrag geht es deutlich gesagt vor allem um Gewinn. Das heißt nach Abzug aller Kosten für Einkauf und Geschäftsführung muss am Ende auch noch etwas übrig bleiben. Nur so lässt sich auch im Handel leben. Mieten, Warenkosten, Versicherungen, Versand, Werbung und besondere geschäftsbezogene Sonderanschaffungen sind ebenso zu berücksichtigen, wie Energiekosten usw. Nur wenn nach dieser Rechnung auch nach Steuern noch genügend übrig bleibt, kann der Online-Handel auch für den Lebensunterhalt oder möglicherweise mehr reichen. Auch wenn die Mietkosten für Geschäft und Lagerhaltung im Online Handel entfallen, laufen dafür Kosten für den Online Shop, bei eBay Gebühren, bei anderen Online Plattformen möglicherweise Provisionen, Telefonkosten usw. an. Das alles darf nicht unberücksichtigt bleiben!

Im DropShipping Handel lassen sich auch hier Kosten sparen. Selbst der Versand wird in dieser Handelsform vom Großhändler übernommen. Günstig ist das Vereinbaren einer Versandpauschale mit dem entsprechenden Großhändler. Hier sollten dann Verpackung und Versand eingeschlossen sein. Damit lässt sich auch dieser Kostenfaktor einfacher berechnen. Ebenso entfallen im DropShipping Geschäft Lagerhaltung und die entsprechenden Kosten. Durchaus gute Zeichen für den Streckenhandel! Hier wird eben in erster Linie verkauft.

Je nach Produktangebot werden nun die Kosten für jede einzelne Bestellung inklusive Ware ermittelt und die Gewinnspanne festgelegt. Die Differenz aus beiden Zahlen ergibt den Reingewinn je verkauftes Produkt. Multipliziert mit der zu erwartenden Zahl der Verkäufe je Monat ergibt das den monatlichen Überschuss. Mit diesen Zahlen lässt sich die Geschäftsidee ganz gut auf ihren wirtschaftlichen Erfolg prüfen und möglicherweise auch weiter ausgestalten und spezifizieren.

1 Response

  1. aurora sagt:

    Danke für den schönen Artikel, habe alles mit großem Interesse gelesen. Tolle Seite übrigens!
    Gruß, Aurora

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